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Anna Ehrenstein

The Language of the Soil

Image of a woman sitting on a sand floor typing on a computer keyboard
LOTS, Asha © Anna Ehrenstein

Mit The Language of the Soil erschafft Anna Ehrenstein eine spekulative Kosmologie auf den Spuren digitaler Arbeit und Extraktion.

Auf Grundlage gemeinsamer Forschung mit Wissenschaftler*innen zu digitaler Arbeit aus Berlin und Nairobi sowie in Zusammenarbeit mit Kollektiven von Designer*innen, Gig-Worker*innen und Künstler*innen in Kenia, Ägypten und Albanien entwickelt Anna Ehrenstein 360°- Videos, skulpturale Welten und fotografische Assemblagen, die Dokumente in neue Mythologien verwandeln.

Das Projekt wurde gemeinsam mit den Wissenschaftlern Ariana Dongus, Richard Mathenge, Mophat Okinyi und Fasica Berhane entwickelt.

ÜBER DIE KÜNSTLERIN

Anna Ehrenstein (geb. 1993, Deutschland/Albanien) arbeitet in einer transdisziplinären künstlerischen Praxis mit Schwerpunkt auf Forschung, Pädagogik und Kollaboration. Ihre Arbeit umfasst medienbasierte Fotografie, Installation, soziale Momente und Textproduktion.

Sie studierte Medienkunst, Fotografie und Kuratierung und unterrichtet an verschiedenen renommierten Institutionen, unter anderem am Bard College, der Technischen Universität Berlin, der UDK Berlin, der Stellenbosch Academy, Südafrika oder Photopia, Kairo, Ägypten.
Geboren in Deutschland als Tochter albanischer Eltern mit transottomanischer Herkunft – Albanisch, Türkisch, Kosovare & Ägyptisch – interessiert sie sich für Konzepte wie Plastizität, Kreolisierung, Mythen, islamische und proto-science-fiction sowie Popkultur. Ihr Werk dreht sich um die materielle Kultur der Peripherie, vernetzte Bildwelten und Ökologien in unserem vernetzten Zustand der Prosumption. Die Materialisierung immaterieller Daten ist ebenso Teil ihres Installationsprozesses wie Gemeinschaft und Kollektivität.

Ehrenstein stellt international aus, und ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen, unter anderem im Museum of Modern Art Warszawa, in der Sammlung der Bundesrepublik Deutschland und im Fotomuseum Winterthur.