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Artist Talk: Dagmar Schürrer

Ein Gespräch über die sich stetig wandelnde Beziehung zwischen Technologie und Wahrnehmung

Portraitfoto von einer Frau die mit rotem Licht angestrahlt wird vor einem blauen Hintergrund

Bildquelle: © Birgit von Bally

Lerne in diesem Artist Talk Dagmar Schürrer und ihre faszinierende künstlerische Welt kennen – angefangen bei ihrer aktuellen Installation Undula, (aktuell zu sehen an der LED-Fassade unseres Museums). Die Arbeit, deren Titel „kleine Welle“ bedeutet, zeigt langsam fließende, biomorphe Formen, die an Zellen, Gehirnwellen und mikrobisches Leben erinnern – algorithmische Bildgestaltung trifft hier auf organische Sinnlichkeit.

Zudem reflektiert Dagmar über ihren Werdegang, ihren von der Biologie inspirierten künstlerischen Ansatz und gibt Einblicke in die Arbeit des medienkunstvereins (mkv). Der Verein dient als gemeinnützige Plattform, diesowohl experimentelle Präsentationsformate als auch den Diskurs über zeitgenössische Medienkunst fördert.

Der Talk wird moderiert von Peggy Schoenegge (Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Autorin), die u.a auch im medienkunstverein (mkv) als Vorstandsvorsitzende aktiv ist.

ÜBER DIE KÜNSTLERIN

Dagmar Schürrer ist eine österreichische Digital-Künstlerin mit Sitz in Berlin und arbeitet im Bereich erweiterter Animation und Extended-Reality-(XR)-Technologien. Ihre künstlerische Praxis ist oft vonwissenschaftlichen Konzepten aus Biologie und Neurowissenschaft inspiriert. In ihren hybriden Arbeiten verbindet sie diese Konzepte mit neuen Technologien wie XR und Künstlicher Intelligenz, digitalem World Buildingsowie poetischen Interpretationen des menschlichen Bewusstseins und seiner ökologischen Verflechtungen. Mit komplexen Animationen und räumlichen Multimedia-Installationen schafft sie kontemplative Räume, die zur Reflexion über das sich entwickelnde Verhältnis von Technologie und Wahrnehmung einladen.

Ihre Werke wurden international bei Festivals und Ausstellungen gezeigt, darunter New Contemporaries am ICA London, Haus der Kulturen der Welt Berlin, Louvre Auditorium Paris, Eunam Museum Südkorea, Ars Electronica Linz, Museum of Waste in Changsha, China, ISEA Seoul, Belvedere21 in Wien und Tate Modern London. Sie ist künstlerische Forschungsassistentin und Workshop-Leiterin für XR-Entwicklung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) sowie Vorstandsmitglied des Berliner Medienkunstvereins.

ÜBER DIE MODERATORIN

Peggy Schoenegge ist Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Autorin und Projektmanagerin der Ausstellungsplattform peer to space sowie Vorstandsvorsitzende des medienkunstvereins (mkv) in Berlin. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit den Zuständen und Herausforderungen der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf unseren Alltag, die Gesellschaft und die Kultur.

In physischen wie virtuellen Räumen kuratiert sie internationale Gruppenausstellungen mit digitaler, Internet- und New-Media-Kunst in Städten wie New York, Barcelona und Berlin. Zudem hält sie international Vorträgeauf Konferenzen und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem ZKM (Karlsruhe), dem Deutschen Ethikrat und der Immersive Tech Week (Rotterdam).

Darüber hinaus lehrt sie im Bereich Kulturinformatik an der HTW Berlin. Derzeit promoviert Peggy Schoenegge an der Universität Bonn und forscht zu den theoretischen und praktischen Implikationen webbasierter Kunsträume sowie deren Entwicklung vom frühen Internet bis in die Gegenwart.