Heute geöffnet 10:00–23:00

Opening: Thomas Billhardt – Die Augen weit offen

Gespräch mit Jan Burghardt von der Galerie CAMERA WORK

Collage von vier Bildern

Die Ausstellung Thomas Billhardt: Die Augen weit offen widmet sich dem Werk eines der prägendsten Reportagefotografen der DDR und beleuchtet seine Schaffensphase von ca. 1959 bis 1972. Billhardts Bilder fangen den Alltag, gesellschaftliche Umbrüche und historische Ereignisse mit Empathie und einem tiefen Interesse am Menschen ein.

Zum Opening der Ausstellung kommt Jan Burghardt, der Billhardt über viele Jahre begleitete und heute das Thomas-Billhardt-Archiv bei der Galerie CAMERA WORK betreut. Das Gespräch mit ihm moderiert Claire Ducresson-Boët, Kuratorin und Exhibitions Manager bei Fotografiska Berlin. Im Mittelpunkt stehen die Entstehung der Ausstellung, Billhardts fotografischer Ansatz sowie die Geschichten hinter den Bildern. Die beiden geben Einblicke in das frühe Werk des Fotografen, seine künstlerische Vision und sein bleibendes Vermächtnis.

Über die Panelist*innen

Jan Burghardt

Nach einer langjährigen Tätigkeit als Fotoassistent im Frankfurter Fotostudio der Fotografen Professor Henner Prefi und Jens Ihnken zog Jan Burghardt nach Berlin, um am Lette-Verein eine Ausbildung zum Fotodesigner zu absolvieren. Parallel dazu arbeitete er als freier Fotograf und war als Assistent für renommierte Fotografen tätig, darunter Helmut Newton, Annie Leibovitz und Joel-Peter Witkin.

Seit 1997 ist Jan Burghardt für die Galerie CAMERA WORK tätig. Zu seinem vielseitigen Aufgabenbereich gehören unter anderem die Erfassung, Archivierung und wissenschaftliche Aufarbeitung der Nachlässe und Archive verschiedener Fotografen. Seit 2001 betreut er zudem als Collection Manager das fotografische Lebenswerk von Thomas Billhardt. In enger Zusammenarbeit mit Thomas Billhardt realisierte er mit der Gallerie CAMERA WORK zahlreiche Buch- und Ausstellungsprojekte in Europa und Vietnam.

Claire Ducresson-Boët

Claire ist Ausstellungsmanagerin bei Fotografiska Berlin. Sie promovierte in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt auf der Geschichte der Fotografie. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem Nachleben von Bildern und der Frage, wie diese durch Zirkulation, Rekontextualisierung und Remediation fortbestehen, wieder auftauchen und sich im Laufe der Geschichte verändern. Als Mitglied des Berliner Kollektivs analogueNOW engagiert sich Claire außerdem aktiv für die analoge Fotografie in Berlin.