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Heute geöffnet 10:00–23:00

Fotografie zwischen Wahrheit, Macht und Polarisierung

James Nachtwey über die Rolle der Fotografie in einem Zeitalter der Desinformation

B/W portrait of James Nachtwey

Bildquelle: © James Nachtwey

In diesem Vortrag von James Nachtwey, dessen Arbeiten ab dem 31. Januar in der Ausstellung Memoria bei uns zu sehen sind, reflektiert der preisgekrönte Fotojournalist über die Rolle der Fotografie in der heutigen Zeit. Dabei geht er auf die aktuelle Lage ein, in der die Grenzen zwischen Journalismus und politischer Propaganda zunehmend verschwimmen und so Desinformation sowie gesellschaftliche Polarisierung begünstigt werden.

Auf der Grundlage jahrzehntelanger Erfahrung in der weltweiten Dokumentation von Konflikten, gibt Nachtwey einen zutiefst persönlichen Einblick darin, wie Bilder entstehen, wahrgenommen und missbraucht werden. Anhand scheinbar unsichtbarer Momente hinter der Kamera, ethischer Risiken und menschlicher Begegnungen, gewährt er zudem Einblicke darin, wie es ist, persönlich Zeuge zu sein und warum wahrhaftige, teilnahmsvolle Berichterstattung gerade wichtiger denn je ist.

Besuche mit deinem Ticket am selben Tag alle unsere Ausstellungen, inklusive Memoria.

Der Vortrag findet auf Englisch statt.

ÜBER DEN KÜNSTLER

James Nachtwey (geb. 1948) zählt zu den wichtigsten Fotojournalisten der letzten fünf Jahrzehnte. Seit 1981 dokumentiert er weltweit Konflikte und gesellschaftliche Umbrüche. Er arbeitete ab 1984 als Vertragsfotograf für TIME, war von 1986 bis 2000 Mitglied von Magnum Photos und von 2001 bis 2008 bei der von ihm mitbegründeten Agentur VII. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Ehrungen: fünfmal die Robert Capa Gold Medal, achtmal den Titel Magazine Photographer of the Year, außerdem zweimal World Press Photo of the Year, den Dan David Prize, den TED Prize und den Princess of Asturias Award. Arbeiten Nachtweys sind in wichtigen internationalen Institutionen vertreten, etwa im Museum of Modern Art, im Whitney Museum of American Art, im San Francisco Museum of Modern Art, im Museum of Fine Arts in Boston, in der National Gallery in Washington, D.C., im Centre Pompidou und im Getty Museum. 2001 wurde Christian Freis War Photographer, ein Dokumentarfilm über James Nachtweys Leben und Arbeit, für einen Academy Award nominiert.